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Herzlich Willkommen bei der

Narrenzunft Hefigkofen e.V.

 
   
 

Hier finden Sie eine informative Übersicht über die Geschichichte der Narrenzunft Hefigkofen, insbesondere über die Vereinsgründung und den historischen Hintergrund des Vereins wird informiert.

Eine Übersicht über die bisherigen Vorstände und Ausschussmitglieder findet sich hier.

Weitere Informationen über den Verein, das Vereinsheim, den Ort Hefigkofen sowie über unsere Maske gibt es hier.

 
 

Vereinsgeschichte

1972 Gründung des Narrenclubs Hefigkofen
1978 Änderung in: „Narrenzunft Hefigkofen e.V.“ mit Eintragung ins Vereinsregister
1979 Eintritt in den „Alem. Narrenring“, Gründung der Maskengruppe: „Wilde Rechbergböcke“
1982 Gründung einer Schalmeienkapelle
2005 238 Mitglieder, davon 111 Aktive

Vereinsheim in der Rosenstr. 30

Ortsbeschreibung von Hefigkofen

Hefigkofen ist ein Teilort der Gemeinde Oberteuringen im Bodenseekreis. Die Ortschaft zählt ca. 500 Einwohner und liegt an der Bundesstraße B 33 zwischen Ravensburg und Markdorf. Ein Teil der Bevölkerung ist noch in der Landwirtschaft tätig, Schwerpunkt ist der Anbau von Äpfeln Marke „Bodenseeobst“.

Narrenruf

Der Narrenruf lautet: „ H e f i - A h o “

Der Narrenruf wurde aus Traditionsgründen vom alten Hefigkofer Narrenclub, der sich 1966 auflöste, übernommen. Eine spezielle Bedeutung des Rufes ist nicht bekannt.

Die Masken und ihre Symbolik

Aus der Geschichte des Raub- und Strauchritters Hans von Rechberg, der mit seinen Gesellen die Bodenseegegend durch Brand- und Raubzüge unsicher machte, entstand eine Fasnachtsfigur, die das örtliche Fasnachtsleben in Hefigkofen bereichert.

Wenn früher schwere, dunkle Wolken, von stürmischen Winden geschoben über das Land hinwegzogen, sprachen die Menschen von Mutesheer oder Wotansheer, dessen Geisterreiter wieder über die Landschaft ziehen. Ein Geisterheer von Hexenwesen, Dämonen und allerlei anderen unheimlichen Gestalten, welche Unheil und Verdammnis bringen. Wer kann es den Menschen damaliger Zeit verdenken, daß auch die schrecklichen Erinnerungen an die „wilden Rechbergböcke“ erwachten, wenn wiederum ein Sausen und Brausen in den stürmischen Lüften zu hören war. Die „wilden Böcke“ sind unterwegs und man tat gut daran, Haus und Hof gut zu verriegeln, um jeglichen Schaden abzuwenden.

Diese überlieferten dämonischen Vorstellungen und geschichtsbezogene Begebenheiten nahm die Zunft als Hintergrund zur Gestaltung einer Maskengruppe, deren Maskengestalten symbolisch trefflich eine dämonische, hexenähnliche Gestalt angenommen hat. Die stumpfen Hörner, die an der oberen Maskenhälfte herausschauen, erinnern an die Bezeichnung, daß die wilden Raub- und Strauchritterhorden des „Edlen von Rechberg“ aufgrund der Helmzier, dem „Rehbock“, von den Leuten als „wilde Böcke“ deklariert wurden. Somit werden die Fasnachtsgestalten

„Wilde Rechbergböcke“

genannt. Zu dieser Gruppe gesellt sich die Einzelfigur, der wilde Strauch- und Raubritter Hans von Rechberg, der „wilde Rechberghans“ genannt. Eine Maskenfigur, die sich lediglich davon von der anderen Gruppe unterscheidet, daß die Fassung der Maske wesentlich heller und vornehmer gehalten wurde. Auch das Gewand ist farblich anders gestaltet. Diese Einzelfigur erhielt den Namen „wilder Hans von Rechberg“.

Unsere Satzung könnt ihr hier anschauen bzw. downloaden (PDF-Datei)