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Herzlich Willkommen bei der

Narrenzunft Hefigkofen e.V.

 
   
 

Hier finden Sie eine informative Übersicht über die Geschichichte der Narrenzunft Hefigkofen, insbesondere über die Vereinsgründung und den historischen Hintergrund des Vereins wird informiert.

Eine Übersicht über die bisherigen Vorstände und Ausschussmitglieder findet sich hier.

Weitere Informationen über den Verein, das Vereinsheim, den Ort Hefigkofen sowie über unsere Maske gibt es hier.

 
 

Entstehungsgeschichte der Narrenzunft Hefigkofen

Bereits in den 60er Jahren gab es in Hefigkofen einen (nicht eingetragenen) Narrenclub, der sich mit Fasnetswagen an den Umzügen der umliegenden Orte beteiligte und auch durch die Gemeinde Oberteuringen einen Umzug veranstaltete. Das Markenzeichen dieses Clubs war die Teuringer Talbahn. Dieser Club löste sich allerdings etwa 1966 auf, doch wurden hin und wieder die alten Fasnetsfilme gezeigt.

Dies brachte im Jahr 1972 einige jüngere Ortsangehörige auf die Idee, wieder

einen Narrenclub zu gründen. Man traf sich Ende des Jahres in der „Brücke“ in Urnau und die Idee wurde umgesetzt. Der Name des Clubs war "Narrenclub Hefigkofen".

Als Vorsitzender wurde Bruno Bottlinger gewählt. Bereits im darauffolgenden Jahr nahm man mit einigen Fasnetswagen an Umzügen in der näheren Umgebung teil und es wurde auch ein Umzug durch die Gemeine Oberteuringen Veranstaltet. Da der Narrenclub regen Zulauf hatte, beschloss man an der Generalversammlung am 25.02.1978 die Eintragung ins Vereinsregister. Der Verein nannte sich fortan Narrenzunft Hefigkofen e.V.

Zum Zunftmeister wurde wieder Bruno Bottlinger gewählt.

Maskengruppe: Wilde Rechbergböcke

Überlieferte dämonische Vorstellungen und geschichtsbezogene Begebenheiten nahm die Zunft als Hintergrund zur Gestaltung einer Maskengruppe, deren Maskengestalten symbolisch trefflich eine dämonische, hexenähnliche Gestalt angenommen hat. Die stumpfen Hörner, die an der oberen Maskenhälfte herausschauen, erinnern an die Bezeichnung, daß die wilden Raub- und Strauchritterhorden des „Edlen von Rechberg“ aufgrund der Helmzier, dem Rehbock, von den Leuten als „wilde Böcke“ deklariert wurden.

Zu dieser Gruppe gesellt sich die Einzelfigur, der wilde Strauch- und Raubritter Hans von Rechberg, der „wilde Rechberghans“ genannt. Eine Maskenfigur, die sich lediglich davon von der anderen Gruppe unterscheidet, daß die Fassung der Maske und auch das Gewand wesentlich heller und vornehmer gehalten wurde.

Hans von Rechberg

Im Jahre 1454 wurden Ober- und Unterteuringen, Hefigkofen und Bitzenhofen von dem Städtefeind Hans von Rechberg niedergebrannt. Dabei wurde auch die Kirche angezündet und viele Gefangene gemacht.

aus Friedrichshafen - Buchhorn

Ein großes Unglück drohte der Stadt im Jahr 1454:

Der Städtefeind „Hans von Rechberg“ wollte in der Frühe des 14. Januar Buchhorn überfallen und hielt mit 300 Pferden im Wald „Riedle“, um nach Öffnung der Tore hervorzubrechen. Er wurde aber von einem Bürger namens Opfser, der morgens in das Holz gehen wollte, bemerkt. Opfser lief durch einen Graben der Stadt zu und zeigte die Sache dem Bürgermeister Hans Maier an, der die Tore schließen ließ. Der Feind mußte abziehen. Drei Adelige und ein Knecht, die sich am Vorabend in die Stadt geschlichen hatten, wurden hingerichtet.

Im 14. Jahrhundert war Buchhorn Mitglied des Bundes um den See, dessen Kern die Städte Überlingen, Ravensburg, Buchhorn, Lindau und Wangen bildete.

Im Jahre 1454 wurde auch Manzell von den Leuten des „Hans von Rechberg“ bei Nacht überfallen und geplündert.

Über Hans von Rechberg soll es noch weitere Angaben geben in dem Buch: Geschichte von Ravensburg von Georg Eben aus der verlorenen Ravensburger Messivenchronik (Stadtarchiv Ravensburg)